Als erstes stellt sich die Frage der Anzahl der Trainingseinheiten pro Woche. Drei sind vor allem Einsteigern zu empfehlen, weniger sind auf Dauer ineffektiv, mehr recht zeitintensiv. Zu beachten ist hierbei, dass der Muskel bzw. die Muskelgruppe stets einen Tag zur Erholung hat.
Der zweite Schritt richtet sich nach den jeweiligen persönlichen Zielen. Hierzu ist eine Übersicht über die verschiedenen Muskeln und dazugehörigen Trainings-möglichkeiten nötig. Je nach Wunsch kann man sich nun raus suchen, mit Hilfe welcher Übungen man welche Muskeln aufbauen möchte. Natürlich sollte dies auf die einem zur Verfügung stehenden Möglichkeiten abgestimmt sein. Wichtig ist auch, dass man die Muskeln immer zusammen mit ihrem Gegenstück trainiert. Trainiert man beispielsweise die Bauchmuskeln, sollte dies auch für den unteren Rücken gelten. Andererseits drohen Haltungsschäden. Als nächstes kommt die Frage, wie viele und was für Sätze man bei der jeweiligen Übung machen will. Die allgemeine Empfehlung sind fünfzehn Wiederholungen in drei Sätzen. Die Wiederholungen pro Satz können auch, mit entsprechend größeren Gewichten, auf bis zu drei reduziert werden. Das intensiviert das Muskelwachstum, kann aber zu Verletzungen führen und die Beweglichkeit einschränken.
Als letztes gilt anzumerken, dass die immer gleichen Trainingsmethoden auf Dauer nur wenig Erfolg zeigen werden. Im Schnitt wird das Muskelwachstum nach etwa zwölf Wochen zum Stillstand kommen. Um dem Abhilfe zu leisten, sollten nun neue Übungen oder auch neue Wiederholungsraten ausprobiert werden, um den Muskeln neue Wachstumsimpulse zu geben.
Für die Gesamtdauer des Trainingsplanes sind sechs Monate das am häufigsten Empfohlene. Danach sollte man seiner Muskulatur mindestens einen Monat ohne Krafttraining zur Regeneration gönnen.
Meinen eigenen Krafttraining Trainingsplan habe ich neulich
auf www.fitmeon.de erstellt.